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Der Lundehund

FCI-Nr.: 265
FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 2: Nordische Jagdhunde

Dieser geradezu winzige norwegische Jagdhund, denn die Schulterhöhe der Rüden beträgt 35 – 38 cm und die der Hündinnen 32 – 35 cm, ist eine kynologische Kuriosität und Rarität. Er besitzt an jeder Pfote sechs Zehen, kann seine Ohren willkürlich verschliessen und seinen Kopf bis auf den Rücken zurückbiegen. Diese anatomischen Besonderheiten waren ihm bei seiner ursprünglichen Arbeit als Spezialist für eine aussergewöhnliche Jagd dienlich. An den steil abfallenden Felsenküsten (insbesondere auf den Lofoten-Inseln) kletterte er herum, drang in die engen, feuchten, erdigen Bruthöhlen der kleinen Papageitaucher (Fratercula arctica) ein, holte sie von dort heraus und brachte sie möglichst unversehrt dem Jäger. Diese etwa 500 gr schweren Alken-Vögel dienten den Küstenbewohnern als Nahrung, sie wurden eingesalzenen und in Fässern aufbewahrt. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist die Jagd auf Lundevögel verboten und die Rasse wird zunehmend als freundlicher kleiner Haushund gehalten.  
Der erste Lundehund kam 1977 zu uns in die Schweiz, erst 1997 fiel ein erster Wurf.

› zum FCI Standard *
Rassezuchtwartin:

Lilli Langhart

Impressionen

SKNH Galerie Lundehund

 

* offizieller Rassestandard, herausgegeben durch die FCI Fédération Cynologique Internationale